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Vier Jahre Entwicklung. Ein Moment in Japan.

Internationale Auszeichnung für gemeinsame Forschungsarbeit von RAPA und der TU Wien

Auf den ersten Blick ist es “nur” eine Motorpumpeneinheit. Für Andreas Lang steckt darin jedoch weit mehr: vier Jahre Entwicklungsarbeit, unzählige Testreihen und die Leidenschaft, eine technische Herausforderung immer weiter zu verbessern.  

Für diese Arbeit wurde der Entwicklungsingenieur von RAPA gemeinsam mit den Projektpartnern der Technischen Universität Wie auf der IPEC 2026 in Nagasaki (Japan) mit dem Best Paper Award ausgezeichnet -  einer der höchsten Auszeichnungen der internationalen Fachkonferenz. 

Im Mittelpunkt der ausgezeichneten Forschungsarbeit steht die Weiterentwicklung der Regelung elektrischer Motorpumpeneinheiten. Ziel ist es, künftig auf einen zusätzlichen Lagersensor zu verzichten und dessen Funktion durch intelligente Regelungsalgorithmen zu übernehmen. Dadurch können Bauraum und Kosten reduziert  sowie die Effizienz der Systeme weiter gesteigert werden. 

Die Ergebnisse der gemeinsamen Forschungsarbeit fließen direkt in die Weiterentwicklung der Motorpumpeneinheiten von RAPA ein. Damir leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag für zukünftige Fahrzeuggenerationen und zeigt, wie Forschung und industrielle Entwicklung Hand in Hand gehen.

“Ich bin mit relativ wenig Erwartungen nach Japan gereist. Als unser Paper ausgezeichnet wurde, konnte ich das zunächst gar nicht richtig realisieren.”

 

Besonders begeistert ihn bis heute die Vielseitigkeit seines Projekts.
“Bei unseren Motorpumpeneinheiten kommen Elektronik, Software, Mechanik und Hydraulik zusammen. Genau dieses Zusammenspiel macht die Entwicklung so spannend.”

Die Zusammenarbeit zwischen RAPA und der TU Wien besteht bereits seit mehreren Jahren und wird im Rahmen weiterer Forschungsprojekte kontinuierlich fortgesetzt.

Mit rund 1.200 Teilnehmenden, über 800 Fachvorträgen und Forschenden aus aller Welt zählt die IPEC zu den bedeutendsten Konferenzen im Bereich Leistungselektronik und elektrischer Antriebstechnik. Der Best Paper Award in der höchsten Kategorie wurde lediglich an fünf Beiträge vergeben. 

Die Auszeichnung bestätigt einmal mehr den hohen Entwicklungsanspruch von RAPA und die erfolgreiche Verbindung von industrieller Praxis und wissenschaftlicher Forschung.